Veröffentlichungen

Die AHK Türkei veröffentlicht neben der Kammerzeitschrift ODA, dem Jahresbericht und dem täglichen Türkei Newsletterl einige Fachpublikationen.

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Konjunktur ausgebremst

Zu Beginn dieser Woche stellte der DIHK die Ergebnisse der Herbst-Konjunkturumfrage der Öffentlichkeit vor. Die Geschäftslage der rund 27.000 teilgenommenen Unternehmen hat sich nur leicht verschlechtert (Saldorückggang von + 33 auf + 31 im Vergleich zur Vorumfrage aus dem Frühsommer), Demgegenüber haben die Geschäftserwartungen einen deutlichen Dämpfer erhalten: Nur noch 21 Prozent der befragten Unternehmen rechnen mit besseren Geschäften, 15 Prozent sehen eher eine Verschlechterung. Einen schlechteren Saldo bei den Geschäftserwartungen gab es zuletzt Anfang 2013 (damals Saldo + 2). Der DIHK hat seine Prognose für das Wirtschaftswachstum im kommenden Jahr in Deutschland auf 0,8 Prozent zurückgenommen. Die Bundesregierung geht von + 1,2 Prozent aus. 

Zum Abwärtstrend tragen ganz wesentlich die geminderten Exporterwartungen bei. Sie liegen nur noch bei einem Saldo von + 15 Punkten, nach + 25 in der Vorumfrage. Vor allem im Russlandgeschäft sorgen sich etliche Betriebe um ihre Aufträge. Neben den globalen Krisenherden drücken auch Sorgen um die Ebolakrise auf die Stimmung. Lichtblicke bieten die Absatzmärkte in China und den USA.

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AHK Weltkonjunkturbericht

Die wichtigsten Aussagen des Weltkonjunkturberichts lauten:

Russland-Ukraine-Krise bremst deutsche Exporte im laufenden Jahr 2014

Der DIHK senkt abermals seine Prognose für die deutschen Exporte im laufenden Jahr. Statt einem Plus von 4,5 Prozent zu Beginn des Jahres rechnen wir aktuell mit einem Wachstum der deutschen Ausfuhren von bestenfalls 3,5 Prozent. Damit setzen die deutschen Exporteure rund elf Mrd. Euro weniger um als Anfang 2014 erwartet. Die Anpassung der Prognose resultiert insbesondere aus den Auswirkungen der Sanktionen der EU gegenüber Russland und den Gegensanktionen der russischen Regierung.

Weltwirtschaft wächst in diesem Jahr nur um 3,2 Prozent

Mit einem Wachstum von nur 3,2 Prozent liegt die Weltwirtschaft in diesem Jahr zumindest noch knapp über dem enttäuschenden Vorjahreswert (3,0 Prozent). Damit tritt die Weltwirtschaft seit mittlerweile drei Jahren auf der Stelle. Die Krise in Osteuropa hinterlässt aktuell spürbare Bremsspuren: Das geringe Wachstum der Eurozone bleibt durch die Krise fragil. Die AHKs in nahezu allen Ländern der EU erwarten durch die Sanktionen Beeinträchtigungen auf die Konjunktur an ihren Standorten, vielfach sogar deutlich spürbare Bremseffekte. Vor allem Russland und die Ukraine selbst müssen ihre Wachstumszahlen für dieses Jahr deutlich nach unten korrigieren. Hinzu kommt die schwächere wirtschaftliche Entwicklung in einer ganzen Reihe von Schwellenländern – allen voran den sogenannten „Fragile Five“. Dazu gehören Indien, Indonesien, die Türkei, Südafrika und Brasilien.

Weltwirtschaft erholt sich im kommenden Jahr – Wachstum von 3,8 Prozent

Die ursprünglich für das laufende Jahr angekündigte Erholung der Weltwirtschaft wird auf das kommende Jahr vertagt. Nach Schätzungen der AHKs zieht die Weltwirtschaft im kommenden Jahr um 3,8 Prozent an. Alle Weltregionen tragen zu dem höheren Wachstum bei. Insbesondere die beiden Schwergewichte, die USA und China, halten die Weltwirtschaft auf Kurs. Auch die Konjunktur in der Eurozone kräftigt sich mit rund 1,5 Prozent Wachstum.   

Deutsche Ausfuhren ziehen im kommenden Jahr auf rund fünf Prozent an

Deutschlands Exportwirtschaft profitiert vom Anziehen der Weltkonjunktur im kommenden Jahr. Die Schätzung von plus fünf Prozent geht von einer Erholung der geopolitischen Situation in Russland und der Ukraine aus. Darüber hinaus stabilisieren sich nach dem Rückschritt in diesem Jahr die Ausfuhren in die Schwellenländer. In den USA ziehen die Konjunktur und damit auch der Absatz von  Waren „Made in Germany“ weiter an. Die Nachfrage aus China kann nicht mehr ganz mit den Wachstumsraten vergangener Jahre mithalten, wächst aber weiterhin dynamisch.

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Nachhaltige Abfallwirtschaft in der Türkei

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat für wichtige Wachstumsbranchen spezielle Exportinitiativen ins Leben gerufen, in denen es die Unterstützung deutscher Unternehmen bei Auslands­aktivitäten unter einer deutschen Dachmarke fördert. 

In 2016 startete neben den bereits existierenden Exportinitiativen Energie, Agrar-und Ernährungwissenschaft, Gesundheitswirtschaft, weiterhin die Exportinitiative Umwelttechnologien, an derer ersten Anschreibungsrunde die AHK Türkei sich erfolgreich beteiligt hat.  Ziel der "Exportinitiative Umwelttechnologien" ist die Verbreitung von Umweltwissen, Umweltbewusstsein und Kapazitätsaufbau als Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung sowie der Erschließung weltweiter Absatzmärkte für deutsche Umwelt- und Effizienztechnologien.Damit soll im Rahmen konkreter Projekte die Voraussetzung dafür geschaffen werden, dass deutsche Produkte im Bereich der Umwelttechnologien nachgefragt werden und dafür nachhaltige Strukturen beziehungsweise Infrastrukturen vorhanden sind. 

In diesem Sinne hat die AHK Türkei eine Kurzanalyse zur Ausgangslage der türkischen Abfallwirtschaft erstellt sowie im Rahmen eines Strategiepapiers anhand eines spezifischen Themas “Integration von Strassensammlern in den öffentlichen Wiederverwertungskreislauf” einen konstruktiven Beitrag zur gleichzeitigen Überwindung sozialer wie umweltrelevanter Herausforderungen geleistet.

Zur Fortführung und Ausbau eines nachhaltigen Dialoges zwischen deutschen und türkischen Marktakteuren wirbt die AHK Türkei derzeit um Mitstreiter zum Aufbau eines Deutsch-Türkischen Umweltnetzwerkes und steht allen interessierten Parteien zum Austausch jederzeit sehr gerne zur Verfügung. 

Kienbaum Vergütungsreport 2014

In Zusammenarbeit mit der Firma Kienbaum Beratungen GmbH Wien haben wir einen Vergütungsreport für das Jahr 2013 hinsichtlich des Einkommens von Mitarbeitern und der leitenden Angestellten in der Türkei erstellt.

Die Recherche verfolgt den Zweck, den Unternehmen ein spezifisches Bild über die Vergütungsverhältnisse in der Türkei anzubieten. Der Report beinhaltet nützliche sowie interessante Erkenntnisse für die Unternehmen. 
Die im Laufe des Jahres gesammelten Informationen wurden streng vertraulich behandelt und allenfalls in anonymisierter und aggregierter Form veröffentlicht.

Falls Sie unsere Studie, die als Wegweiser für die Gehaltspolitik der Unternehmen anwendbar ist, bestellen möchten, kontaktieren Sie bitte Frau Hilal Akyıldırım (hilal.akyildirim(at)dtr-ihk.de oder Tel: +90 212 363 05 40). 

20 Jahre AHK Türkei

 

Kompetenz und Vertrauen: 20 Jahre erfolgreiche Partnerschaft

In diesem Sommer kann die Kammer auf die ersten zwanzig Jahre ihres Bestehens zurückblicken. 1994 wurde die AHK gegründet; ein Delegiertenbüro der Deutschen Wirtschaft bestand bereits seit 1984 in der Türkei.

In den ersten zehn Jahren des Kammerbestehens galt die Türkei für externe Betrachter als eine „krisengeschüttelte” Wirtschaft auf dem mühsamen Weg vom Entwicklungs- zum Schwellenland. In der zweiten Dekade wurde sie als Wirtschaftswunderland wahrgenommen, dessen Wachstum in der näheren wie auch weiteren Nachbarschaft alles in den Schatten stellte. In jüngster Zeit sieht sich die türkische Wirtschaft mit einigen Problemen konfrontiert, wodurch sie sich in der Darstellung einiger Medien bereits vom Wunderknaben zum abschreckenden Beispiel wandelt.

Tatsächlich haben die türkische Wirtschaft und mit ihr auch die deutsch-türkischen Wirtschaftsbeziehungen in diesen zwanzig Jahren immer nur einen Weg gekannt, nämlich den nach oben. Dabei hat es immer wieder teilweise auch einschneidende Rückschläge gegeben, von denen sich die türkische Wirtschaft jedoch stets schnell wieder erholt hat.

Auch heute gilt, dass die grundlegenden Prämissen für ein weiteres wirtschaftliches Wachstum gut sind. Die Kammer sieht daher auch den nächsten zwanzig Jahren zuversichtlich entgegen.


Kemal Erimtan

Präsident


Jan Nöther

Geschäftsführendes Vorstandsmitglied

Hier können Sie unsere Broschüre herunterladen: 

 

20 JAHRE AHK TÜRKEI - BROSCHÜRE

Titel: 
Türkei
Immobilienerwerb und Immobilienrecht

Die Broschüre bietet eine Analyse des Immobilienmarktes und schafft einen Überblick über die jeweiligen Marktsegmente. Ferner werden die rechtlichen Voraussetzungen für den Erwerb einer Immobilie sowie weitere rechtlich relevante Aspekte, wie zu beachtende Besonderheiten bei einem Erwerb durch ausländische natürliche oder juristische Personen, dargestellt. Umfang: 45 Seiten. Stand: November 2009
Erscheinungsjahr: 2009

Preis: 20 €