Verpflichtung zur Einfuhr der Ausfuhrerlöse in die Türkei

06.09.18 Global AHK News, AHK Türkei - News-Hauptkategorie

MITTEILUNG

Betreff: Verpflichtung zur Einfuhr der Ausfuhrerlöse in die Türkei

Den in der Türkei ansässigen Exporteuren, wurde die Verpflichtung auferlegt, Ausfuhrerlöse in die Türkei zu transferieren. Gemäß dieser Vorschrift müssen Erlöse betroffener Ausfuhrtransaktionen innerhalb von 180 Tagen, nachdem der Export stattgefunden hat, in die Türkei gebracht und mindestens 80% dieser Erlöse an eine Bank verkauft werden.

Die Durchführungsverordnung Nr. 2018-32/48 über den Schutz des türkischen Währungswerts wurde im Amtsblatt veröffentlicht. Gemäß der Durchführungsverordnung, sollen Erlöse aus, von in der Türkei ansässigen Personen durchgeführten Exporten, nach Zahlung seitens des Importeurs, unverzüglich, an die am Export beteiligte Bank transferiert werden. Der Überführungszeitraum der betroffenen Erlöse darf 180 Tage, nach Durchführung der Ausfuhr, nicht überschreiten. Ein Mindestbetrag von 80% des Ausfuhrerlöses soll an eine Bank verkauft und somit in die landesübliche Währung konvertiert werden.

Die Exporteure sind dafür verantwortlich,

  • den Erlös der ausgeführten Waren in das Land zu bringen,
  • diese an die Banken zu verkaufen, und
  • innerhalb der Frist die betroffenen Ausfuhrkonten zu schließen.


Banken, welche die Ausfuhr begleiten, sind ebenfalls dazu verpflichtet, den Prozess zu überwachen.

Eine Übersetzung der Durchführungsverordnung finden Sie Anbei.
Es ist zu erwarten, dass die Zentralbank in den nächsten Tagen eine Erläuterung zur Umsetzung dieser Verordnung veröffentlichen wird. Über den aktuellen Verlauf, werden wir Sie in Kürze informieren.

Durchführungsverordnung zu Exporterlösen